Fenstereinbau mit Fakro

In einem Flachdachbau wurden auf Wunsch des Bauherren hin neue Fenster eingebaut. Um den Fenstereinbau zu erleichtern, gibt es von Fakro ein Anleitungsvideo.

Wer diesen Flachdachbau in Celle näher betrachtet, erkennt schnell, dass sich der Bauherr weitreichende Gedanken gemacht hat. Die verwendeten Produkte und Materialien sind hochwertig und alles ist bestens organisiert mit einem ausgereiften Bus-System, an das auch die neuen Flachdachfester angeschlossen sind. „Ich wollte diese Flachdachfenster von FAKRO unbedingt auf meinem Dach haben, weil sie gut aussehen, einen gewissen puristischen Eindruck vermitteln und mit ihren klaren Linien überzeugen. Wichtig ist mir auch die Verarbeitung mit „Glas“, das ich als haltbarer empfinde, als Kunststoff“, erklärt der Bauherr. „Ich freue mich schon auf den Lichteinfall durch die Fenster.“ Der Flur unter einem Flachdachfenster wird ausschließlich durch das Dachfenster mit natürlichem Licht versorgt. Interessant ist außerdem, dass das Licht vom Dach über den Flur und seinen Glasboden bis in den Keller geleitet wird. „Man kann damit vom Keller aus in den Himmel blicken.“ Das andere Fenster liegt dann über einem Bad. „Es wird sicher schön, wenn man in der Wanne sitzt und dabei den Sternenhimmel bewundern kann und es ist überaus angenehm, wenn man morgens und über den Tag natürliches Licht im Bad erleben kann.“

Zum Öffnen und Schließen und für den Einbruchschutz sind die Fenster über Reed-Kontakte mit dem Bus-System verbunden, weil die Gebäudeautomation – so der Bauherr – die Bedienung und Organisation des Hauses erleichtert. In einigen Bereichen hat er sich jedoch für eine Gebäudeautomation nach Uhrzeit entschieden, weil diese schlussendlich preiswerter ist, als die vollautomatische Bedienung des Gebäudes.

Fenstereinbau in kurzer Zeit

Der Fenstereinbau dauerte weniger als fünf Stunden, obwohl der Einbau dieser Elemente für die Handwerker eine Premiere darstellte. Nach dem Auspacken der Fenster ging es dann Schritt für Schritt weiter vom optimalen Ausrichtung der Elemente (einheitliches Erscheinungsbild, zu erwartendes Wetter- und Regenaufkommen, Lage der Kabelanschlüsse für den elektrischen Betrieb) bis zum horizontalen Einstellen des Neigungswinkels mit kleinen Bitumenstreifen und Wasserwaage. „Wenn das Ausrichten nicht stimmt, gibt’s schnell Probleme“, sagt Dachdecker Andreas Oertzel (52), „denn Wasser sucht sich immer seinen Weg und auch die Fenster nehmen dann Schaden.

Nach dem Ausrichten der Fenster nach dem Fenstereinbau wird eine Folie aufgebracht, die dem Fenstersockel als erste Schicht und beim Übergang zur Dachfläche einen sicheren Rundumschutz gewährt. Die Klebefolie wird vom Zuschnitt entfernt. Danach wird die selbstklebende Bahn aufgelegt und vom Fensterflügel aus über den Sockel auf die Dachfläche gelegt, kurz angedrückt und festgeklebt. Die Planer entschieden sich in diesem Fall für Kubidritt, eine Elastomerbitumen-Schweißbahn, die dem Flachdach und dem Anschluss der Fenster langfristig und dauerhaften Schutz vor Witterung, mechanischen Beschädigungen von außen und schwer kalkulierbaren Risiken garantiert. Anschließend wurden vier ovale Teilstücke aus der Bitumenbahn ausgeschnitten und seitlich angeschnitten, damit sie sich besser dem Untergrund an den vier Ecken der Flachdachfenstersockel anpassen. Danach arbeiteten die versierten und gut vorbereiteten Handwerker so, wie in der Anleitung vom Hersteller beschrieben. Die vier Bitumeneckstücke werden mit dem Brenner erhitzt und mit der unteren Schicht verklebt. Im nächsten Schritt wird eine klassische Bitumenbahn als zweite beständige Lage aufgebracht. Auch sie wird vorab zugeschnitten, aufgelegt, angepasst, mit dem Brenner erhitzt und mit dem Untergrund bzw. anderen schützenden Schichten verbunden bzw. verschweißt.

Schlussendlich werden die vier Kappleisten unter dem Fensterflügel angeschraubt. Sie haben lediglich die Aufgabe, die darunterliegenden Bitumenbahnen weiter zu befestigen, damit diese langfristig halten und nicht abrutschen können.

Der Einbau wird durch ein Anleitungsvideo vereinfacht

Dass der Einbau so reibungslos von Statten ging, lag auch an der guten Vorbereitung durch die Einbauanleitung und an den FAKRO-Videos bei YouTube Die Dachdecker Andreas Oertzel (52) und Marco Kern (32) von Fritz Weiß jedenfalls nutzten diese Möglichkeiten und sparten damit Zeit. Die Elektroinstallation der Fenster nach dem Einbau erfolgte dann wenige Tage später vom Elektrotechniker zusammen mit anderen elektrischen Arbeiten im Haus.

Bildquelle: Fakro

www.fakro.de